31. August 2011 Keine Kommentare »
Farbe und Fläche bei Mark Rothko und Milton Avery
Eine meiner ersten Erkenntnisse im Beginn mit der Malerei war, dass im Gegensatz zur Zeichnung wirklich Fläche neben Fläche steht. Man stimmt im Verlauf der Arbeit an einem Bild immer mehr Farbfläche auf Farbfläche ab, beobachtet, wie sich die Farben miteinander verhalten, wie sie sich steigern oder auch abschwächen, wie eine Farbe unterschiedlich wirkt, je nachdem welche Farben hinzukommen oder auch welche Farbe unterlegt wird. In dem Maße, wie ich die Farben aufeinander abstimme, löse ich mich von der Natur, vergesse ich die Natur und arbeite die Gesetzmäßigkeit der Farben, wie es das Bild benötigt, heraus. Lies den Rest des Artikels »
05. März 2010 1 Kommentar »
Das Mädchen mit dem Vogel ist ein Bild von August Macke, dessen Motive oft in Parks und anderen gesellschaftlichen Orten zu finden sind. Dieses Bild bringt die so schöne und seelisch nahe Beziehung zwischen Mensch und Tier zum Ausdruck. Ich habe es als Vorlage für ein Experiment mit Aquarellfarben genommen, wo ich die Bildbereiche in einzelne Formen abstrahierte und Licht und Farbe durch übereinander geschichtete Flächen umsetzen wollte. Lies den Rest des Artikels »
01. September 2009 Keine Kommentare »
Die “alte Brücke”, das Schloss und der Neckar sind die Charaktermerkmale für Heidelberg mit seiner Altstadt. So sind diese zu beliebten Motiven für Touristen oder verschiedener heidelberger Repräsentanten geworden. Das Schwierige bei solchen Motiven ist eigentlich das Klischee, das meist mit einer romantischen Vorstellung belegt ist. Das macht das Motiv schnell zu Kitsch und wird dementsprechend “schön” dargestellt erwartet.
Als Maler, Zeichner oder Künstler allgemein möchte man aber nicht nur ein schönes und naturgetreues Bild malen, sondern eine besondere Empfindung erzeugen. Da beginnt meines Erachtens die Kunst, die sich von “schönen” Abbildern abhebt und nicht nur wie eine Fotografie genau darstellen, sondern möglichst die Natur um Wesenhaftes erweitern und neu beleben möchte. Lies den Rest des Artikels »
10. Juni 2009 1 Kommentar »
Die Baukunst vergangener Kulturepochen mit ihren Reliefs und Ornamenten, Säulen und Skulpturen muten immer ein wenig geheimnisvoll an. Warum berühren uns diese Bauwerke, wie die asiatischen, ägyptischen und griechischen Tempel innerlich so kraftvoll? Was spricht aus den Formen der Vergangenheit zu uns, wenn wir z.B. einen Tempel betrachten? Was kommt uns bei den Ägyptern entgegen und was offenbart uns ein indischer Tempelbau?
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09. Juni 2009 Keine Kommentare »
Alte Kulturen sind unserem heutigen Empfinden nicht mehr so nahe und wirken sehr geheimnisvoll aus der Vergangenheit zu uns herüber. Kulturen von denen noch Dokumente, Fundstücke, Bauwerke und religiöse Kultstätten erhalten sind, lassen uns noch eher nachempfinden, wie der Charakter dieser Zeiten gewesen sein mag. Es ist leichter, sich eine Vorstellung zu bilden oder wenigstens eine Ahnung zu bekommen, wie die Menschen zu jener Zeit gefühlt haben, was die Menschen bewegte, wenn man beispielsweise die griechischen Mythen und Sagen liest und dazu die Zeichnungen auf den antiken Vasen oder die Skulpturen und Reliefs rund um den Pergamon-Altar sieht.
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05. April 2009 2 Kommentare »
Der Ägyptische Tempel: “Die Kunst des Rätsels”
Was beim Anbilck eines Tempels vergangener Epochen “geheimnisvoll” wirkt, findet nun im ägyptischen Tempel seinen ganz besonderen Ausdruck. Wenn man an Ägypten denkt, ziehen Bilder von Pyramiden, Hyroglyphen, Sphinxen vor dem geistigen Auge her. Die Hyroglyphen deuten schon im Worte an, was sie verkünden: “heilig gravieren” steckt in dem Begriff und wird mit “Schrift der Gottesworte” übersetzt.
Auch beim ägytischen Tempel spricht natürlich die Fassade über das Heiligtum im Inneren des Tempels. Aber eben in einer ganz anderen Weise, als wie sich das bei den indischen Tempeln zeigt. Der Mensch, der sich dem ägyptischen Tempel nähert, wird nicht nur hingewiesen auf das Innere, das sich nicht sogleich der profanen Welt erschließt, Lies den Rest des Artikels »